Aktuelles


Bundesweiter Spitzenreiter bei Sanktionen – Negativpreis für Rosenheimer Jobcenter

Christian Oberthür

Christian Oberthür

Nach einem Bericht der BILD-Zeitung soll das Rosenheimer Jobcenter bundesweit am meisten sanktionieren. Dies wird vom Geschäftsführer des Jobcenters bestritten. Christian Oberthür, Kreisvorsitzender der Rosenheimer LINKEN erklärt hierzu: „Selbst wenn man mit 6,7 % Sanktionierte bis Ende September 2016 nicht den Spitzenplatz einnimmt, sind es trotzdem fast 160 Menschen, die unter diesen Sanktionen zu leiden hatten. Dies sollte Herrn Feuersinger nachdenklich stimmen und Anlass sein, den Umgang mit den „Kunden“ des Jobcenters zu überprüfen. Bundesweit waren 2015 sogar fast eine Million Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher verhängt worden. In den meisten Fällen geht es um Lappalien, einen verschlafenen Termin beim Jobcenter zum Beispiel. Und klagen die Betroffenen gegen die verhängte Sanktion, sind sie in 40 Prozent der Fälle auch noch erfolgreich.“

Oberthür weiter: „DIE LINKE fordert deshalb die Verfolgung und Kriminalisierung von Hartz-IV-Beziehenden zu beenden. Die Schuld für alles immer den Leistungsberechtigten, den Hilfesuchenden und Menschen in Not in die Schuhe zu schieben, ist eines Sozialstaates nicht würdig und beschämend. Kontrollen, Drohungen und grundgesetzwidrige Leistungskürzungen kennzeichnen das Hartz-IV-System. Das Hartz-IV-System muss abgeschafft und durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung ersetzt werden, die wirklich vor Armut schützt und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.“

DIE LINKE Rosenheim zieht mit Sebastian Misselhorn in den Bundestagswahlkampf

v.l.n.r. Christian Oberthür (Sprecher), Michael Schnitker (Stellvertreter), Aline Müller (Beisitzerin), Sebastian Misselhorn (Direktkandidat), Christian Peiker (Schatzmeister)

v.l.n.r. Christian Oberthür (Sprecher), Michael Schnitker (Stellvertreter), Aline Müller (Beisitzerin), Sebastian Misselhorn (Direktkandidat), Christian Peiker (Schatzmeister)

Am gestrigen Samstag führte der Kreisverband der LINKEN. Rosenheim im linken Zentrum in Rosenheim seine Mitgliederversammlung durch. Höhepunkt war die Wahl des Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Landkreis Rosenheim.

Sebastian Misselhorn gewann die Wahl gegen Sepp Obermeier mit 16 zu 2 Stimmen und wird für DIE LINKE als Direktkandidat im Wahlkreis Rosenheim antreten. Misselhorn zeigte sich hocherfreut über das Vertrauen und erklärte: „Ich trete für die Partei DIE LINKE an, damit eine bürgernahe Politik, welche Menschenrechte achtet, wieder als das betrachtet wird, was sie ist: machbar. Auch in einem reichen Bundesland wie Bayern gibt es Altersarmut, Wohnungsnot und niedrige Löhne aufgrund von zunehmender Leiharbeit und Werkverträgen. Umso mehr Stimmen DIE LINKE bei der Bundestagswahl erhält, desto stärker können wir diese Probleme auch im Parlament bekämpfen.” Misselhorn ist 19 Jahre alt, wohnt in Griesstätt und ist Auszubildender.

Außerdem wählten die Mitglieder des Kreisverbandes einen neuen Vorstand. Neuer Kreissprecher ist Christian Oberthür. Unterstützt wird er vom neuen stellvertretenden Sprecher Michael Schnitker, dem neuen Schatzmeister Christian Peiker und der Beisitzerin Aline Müller.

Oberthür bedankte sich für die Wahl und meinte: “Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit im Vorstand und mit unserem Direktkandidaten. Wir haben in den letzten Monaten einige neue Mitglieder gewinnen können und freuen uns auch über weitere Interessierte, die bei der LINKEN mitmachen wollen. Den neuen Genossinnen und Genossen wollen wir ein attraktives Angebot machen, um gemeinsam einen kraftvollen Wahlkampf für mehr soziale Gerechtigkeit zu bestreiten.“

Schließlich wurden auch Wahlfrauen und -männer gewählt, die über die Plätze auf der Landesliste der bayerischen LINKEN am 18. März 2017 in Markt Erlbach entscheiden. Für DIE LINKE. Rosenheim sind das Rebecca Schöberl, Sebastian Misselhorn und Marcus Müller.

 

Fröhliches Weihnachtssingen in der Hofstatt

hofstatt-singenHeute Morgen versammelten sich spontan zahlreiche Wasserburgerinnen und Wasserburger in der Hofstatt um, begleitet von einem Akkordeon, fröhlich Weihnachtslieder zu singen und die besinnliche Zeit einzuläuten. So schallten an diesem Vormittag „Oh Tannenbaum“ und „Ihr Kinderlein kommet“ durch die Straßen der Wasserburger Altstadt. Für den in der Nähe aufgebauten AfD-Stand gab es zum Glück so gut wie kein Interesse.

Christian Peiker, Ortsvorsitzender der Wasserburger LINKEN und selbst vor Ort, zeigte sich begeistert von der Aktion: „Auch wenn ich selbst nicht der beste Sänger bin, habe ich, wie viele andere, doch gern mitgemacht. Wasserburg ist lebendig und bunt und steckt voller Überraschungen. Die braune Hetzte der AfD dagegen braucht hier kein Mensch!“

Samstag, 10.12.2016

Christian Peiker – alter und neuer Vorsitzender der Wasserburger LINKEN

v.l.n.r Marcus Adalbert Müller, Christian Peiker, Aline Müller, Florian Froitzhuber, Christian Oberthür

v.l.n.r Marcus Adalbert Müller, Christian Peiker, Aline Müller, Florian Froitzhuber, Christian Oberthür

DIE LINKE. Wasserburg hat am Sonntag, den 4.12.2016 in der Wasserburger Perla di Calabria turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Alter und neuer Vorsitzender ist Christian Peiker. Als sein Stellvertreter wurde Marcus Adalbert Müller erstmals in den Vorstand gewählt. Die beiden werden von den Beisitzer/innen Aline Müller, Christian Oberthür und Florian Froitzhuber komplettiert.

Die Gewählten bedanken sich herzlich für das Vertrauen der Mitglieder. „Wir haben damit die Voraussetzungen geschaffen, um 2017 einen engagierten Bundestagswahlkampf in Wasserburg und Umland zu führen. Dabei wollen wir besonders das Thema gute Löhne und eine faire Rente in den Mittelpunkt stellen. Auch in und um Wasserburg müssen wir dafür sorge tragen, dass ArbeitnehmerInnen entsprechende Gehälter beziehen um im Alter ein hinreichend gutes Leben ohne Abstriche führen können“, so Christian Peiker. Marcus Müller erklärt: „Wir wollen außerdem, dass trotz der jetzt guten Anbindung an den Ballungsraum München, die Mieten in Wasserburg für jeden erschwinglich bleiben und geschlossen und couragiert gegen jegliche rechte Tendenz auftreten.”

 

Über 85.000 Unterschriften für ein Bayerisches Volksbegehren sollen CETA stoppen!

ceta-unterschriftenGegnerinnen und Gegner des Freihandelsabkommens der EU mit Kanada (CETA) haben am vergangenen Freitag, den 14. Oktober 2016, 85.146 gültige Unterschriften für das Volksbegehren “Nein zu CETA!” beim bayerischen Innenministerium eingereicht. Christian Oberthür (auf dem Foto ganz rechts), Stellvertretender Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg übergab zusammen mit einem Vertreter des Bündnisses STOP TTIP Rosenheim und Karl Bär, Vertrauensperson des Volksbegehrens, die Unterschriften aus Stadt und Landkreis Rosenheim.

Christian Oberthür erklärt: “Das Abkommen ist, genau wie TTIP, eine große Gefahr für die Umwelt und unsere Gesundheit. Konzerne werden mit Sonderrechten ausgestattet und Arbeitnehmer/innenrechte beschnitten. Schon 25.000 Unterschriften hätten für die erste Stufe des Volksbegehrens ausgereicht – 85.000 sind ein großartiges Signal.”

 Altstadtbahn gehört zur Zukunft der Wasserburger Verkehrsinfrastruktur

Christian Peiker

Christian Peiker

Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg, erklärt zur geplanten Rede von Verkehrsminister Herrmann zur “Zukunft der Verkehrsinfrastruktur in Oberbayern” bei Meggle: “Wir freuen uns, dass Verkehrsminister Herrmann mit dieser Rede ausgerechnet bei Meggle zu Gast ist. Vielleicht ist die Veranstaltung ein Ansporn für das Unternehmen, die Wiederinbetriebnahme einer der wichtigsten Säulen der Wasserburger Verkehrsinfrastruktur, der Altstadtbahn, künftig im Rahmen seiner Möglichkeiten mit voranzutreiben und konstruktiv zu begleiten.

Laut einer Bürgerbefragung für ein Verkehrskonzept im Rahmen von ISEK ist die nicht mehr fahrende Altstadtbahn das am häufigsten genannte Problemthema beim Öffentlichen Nahverkehr. Gleichzeitig wird die Reaktivierung des Altstadtbahnhofes am zweithäufigsten genannt, um die Situation des Öffentlichen Nahverkehrs zu verbessern. Die Altstadtbahn könnte künftig also einen großen Beitrag dazu leisten, dass mehr Wasserburgerinnen und Wasserburger vom Auto auf die Bahn umsteigen, das Verkehrsaufkommen in der Altstadt zu senken und mehr Touristen in unsere Stadt locken.”

 

Beschluss zu Wildtieren gut – Liste der Tiere ergibt aber keinen Sinn

Sophia Jokisch

Sophia Jokisch

Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste Wasserburg, erklärt zum kürzlich erfolgten Beschluss im Hauptausschuss, dass die Stadt Zirkusbetrieben, die Wildtiere mit sich führen, künftig keine städtischen Flächen mehr verpachten oder vermieten will: “Der Beschluss ist grundsätzlich zu begrüßen, unverständlich ist mir jedoch die zugrundeliegende Liste der Wildtiere.

Bei dem Verzicht auf Wildtiere im Zirkus geht es ja darum, dass diese bei Transporten, bei Auftritten und durch den ständigen Wechsel der Orte enormen Stress ausgesetzt sind. Hinzu kommt die oft nicht artgerechte Haltung in sehr kleinen Käfigen. Der Verzicht auf Wildtiere ist deshalb seit Langem überfällig. Attraktionen kann ein Zirkus auch durch Artistik, Tanz, Clownerie oder domestizierte Tiere bieten.

Die dem Beschluss zugrunde liegende Liste der Wildtiere, die beim entpsrechenden Artikel in der Wasserburger Stimme angehängt war, kann aber unmöglich abschließend sein. Nur ein männliches Riesenkänguru aufzuführen, ergibt in diesem Zusammenhang keinen Sinn. Weibliche Riesenkängurus und andere Känguruarten sind von den Belastungen genauso betroffen. Gleiches gilt für Affen, wo es in diesem Zusammenhang ebenso unsinnig ist, Halbaffen und Krallenaffen auszunehmen, oder für weibliche Tapire und Hirsche. Für Riesenschlagen wiederum, die laut Liste ausgenommen sind, sind die Belastungen eines Zirkusbetriebes kein großes Problem.

Ich empfehle der Stadtverwaltung deshalb dringend, sich hier Beratung von einem Tierschutzverband einzuholen und eine aktualisierte Liste nachträglich zu beschließen.”

Aktuelle Liste der Wildtiere laut Wasserburger Stimme: http://www.wasserburger-stimme.de/wp-content/uploads/2016/10/Beispielliste-gefaehrlicher-Tiere.pdf

 

Bayern braucht kein AusgrenzungsgesetzAlternativer Text

Für den Spätherbst droht die Verabschiedung eines bayerischen Ausgrenzungsgesetzes, das den Geflüchteten das Leben in Bayern weiter deutlich erschweren wird und alle Menschen auf eine undefinierte bayerische Leitkultur verpflichtet. Es wird viele Integrationsbemühungen von Geflüchteten und die Arbeit der ehrenamtlichen HelferInnen zerstören. Deshalb hat sich ein bayerisches Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und weiteren Organisationen gegründet, um dieses Gesetz noch zu stoppen.

Auch DIE LINKE ist mit dabei.Hier könnt ihr Unterschriftenlisten gegen das „Bayerische Ausgrenzungsgesetz“ herunterladen. Außerdem könnt ihr folgende Onlinepetition gegen das Gesetz unterzeichnen: https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-das-bayerische-integrationsgesetz.

Das Bündnis ruft für Samstag, den 22. Oktober, zu einer Demonstration gegen das geplante Ausgrenzungsgesetz auf; 12:00 DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, München.

Kein Platz für Rassismus in Wasserburg

Kein Platz für Rassismus in WasserburgAnlässlich eines Infostandes der AfD in der Wasserburger Hofstatt kamen heute mehrere dutzend Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Mitglieder der LINKEN und anderer Parteien spontan zu einer Menschenkette gegen Rassismus zusammen.

Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg erklärte begeistert: “Die Aktion zeigt deutlich, Fremdenhass und Intoleranz haben im weltoffenen und bunten Wasserburg keinen Platz. Der Rechtspopulismus der AfD muss überall so entschlossen bekämpft werden.”

 

Rüstungsexporte verbieten – Rüstungsindustrie konvertieren

Zum Antikriegstag am 1. September erklärt Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN in Wasserburg: „Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen der 2. Weltkrieg, der die ganze Welt mit Gewalt und Schrecken überzog. 60 Millionen Tote und die Morde von Millionen Menschen in den Vernichtungslagern waren das Ergebnis des Grauens. Vor allem deshalb ist der 1. September heute ein zentraler Tag des Mahnens und Erinnernd. Kriege, damals wie heute, kommen nicht über uns, sondern Kriege werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben, allzu oft mit Waffen, die bei uns in Bayern hergestellt werden.

In Zusammenarbeit mit Friedensinitiativen und Gewerkschaften rufen wir zum Umdenken auf. Wir fordern die Umstellung der Waffenproduktion auf zivile Güter. Vor allem der Export von Waffen führt immer wieder zu Konflikten und neuen Kriegen. Die Heimat und die Lebensgrundlage vieler Millionen Menschen werden dadurch zerstört. Dies zwingt die Menschen zur Flucht. Sie suchen bei uns, wie in anderen westlichen Ländern, Zuflucht und Hilfe. Ihnen diese Hilfe zu gewähren ist ein Gebot der Menschlichkeit. Doch Europa schottet sich ab. Europa versucht durch Grenzzäune, Mauern und die Flüchtlingsabwehr-Armee Frontex diese Flüchtlinge fernzuhalten. Die Menschen, die es trotz aller Gefahren und Schikanen zu uns schaffen und Asyl beantragen, müssen zum Teil entwürdigende Prozeduren in überfüllten Unterkünften über sich ergehen lassen. Die rechte Stimmungsmache, die durch das von der CSU geplante „Bayerische Ausgrenzungsgesetz“ salonfähig gemacht wird, befeuert die Angriffe des rechten Mobs auf Flüchtlings-Unterkünfte.

DIE LINKE. Wasserburg ruft deshalb zur Teilnahme an der Kundgebung „Rüstungsexporte verbieten! Rüstungsindustrie konvertieren!“ am 1. September um 13.00 Uhr vor der Waffenschmiede Krauss-Maffei-Wegmann in München / Allach auf.

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus; diese Lösung ist heute so aktuell wie eh und je!“

 

 

Wasserburger LINKE und Grüne sammeln mehr als 200 Unterschriften für das bayerische Volksbegehren gegen CETA

ceta-volksbegehrenAm gestrigen Samstag, den 16. Juli 2016, haben an den Infoständen der LINKEN und der Grünen in Wasserburg über 200 Bürgerinnen und Bürger gegen CETA unterschrieben.

Der Ortsvorsitzende der Linken, Christian Peiker, erklärt: „Damit haben wir in Wasserburg einen wichtigen Beitrag geleistet, die erste Hürde des Volksbegehrens gleich am heutigen Tag zu knacken. Dies ist ein starkes Signal an die Landesregierung, dass die Bürgerinnen und Bürger in Wasserburg und in Bayern CETA ablehnen.“

Peiker weiter: „Das Abkommen wird auch ganz konkrete Auswirkungen auf Wasserburg haben. Ob kommunale Entscheidungen über Einkaufzentren, Maßnahmen zur Eindämmung von Lieferverkehr oder die erzwungene Privatisierung im Gesundheits- oder Kulturbereich: CETA kann unseren demokratischen Gremien in vielen Bereichen die Möglichkeit nehmen, selbst zu entscheiden. Hinter den vier Großbuchstaben verbirgt sich also ein handfester Skandal. Deshalb werden wir auch am 17. September nach München fahren, wenn an diesem Tag bundesweit in sieben Städten gegen TTIP und CETA demonstriert wird; in München um 12 Uhr am Odeonsplatz.“

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Volksbegehren: Unterschriften sammeln gegen CETA ab 16. Juli

stop-cetaDIE LINKE. Wasserburg unterstützt das bayerische Volksbegehren gegen CETA und ruft ab dem 16. Juli 2016 zum Sammeln von Unterschriften auf
Am 16. Juli 2016 startet das bayerische Volksbegehren gegen CETA. Überall in Bayern werden an diesem Tag an Infoständen Unterschriften gegen das Freihandelsabkommen gesammelt, auch in Wasserburg. Mit dem Volksbegehren soll die bayerische Landesregierung dazu gezwungen werden, im Bundesrat gegen CETA zu stimmen. Dazu erklärt Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg: „Ziel ist es, die erste Hürde von 25.000 Unterschriften gleich am 16. Juli zu knacken um ein deutliches Signal des Widerstandes an die Landesregierung zu senden. Auch DIE LINKE. Wasserburg unterstützt das Volksbegehren und sammelt fleißig mit.
„CETA, TTIP und Co. mögen dem einen oder der anderen weit weg vorkommen, tatsächlich greifen sie aber in unser tägliches Leben ein: Konzerne könnten so Staaten verklagen, wenn neue Umwelt- oder Sozialgesetze ihre Gewinnerwartungen schmälern. Im Supermarkt würden Hormonfleisch und genveränderte Lebensmittel ohne Kennzeichnungspflicht angeboten werden. Die öffentliche Daseinsvorsorge ist akut gefährdet. Die Liste an Beispielen ließe sich beliebig fortsetzen. Deshalb wäre es ein großartiges Signal, wenn wir dieses Abkommen ausgerechnet in Bayern zu Fall bringen können!“, so Peiker.

 

Linke Liste sorgt für mehr Transparenz im Stadtrat

Sophia Jokisch

Sophia Jokisch

Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste, reichte gestern einen Antrag für die kommende Stadtratssitzung ein, der für mehr Transparenz sorgen soll. Die nichtöffentlichen Tagungsordnungspunkte werden bisher unter www.wasserburg.de nicht namentlich benannt. Auch erfährt die Bevölkerung nicht, bei welchen Punkten die Nichtöffentlichkeit entfallen ist. Bei letzterem hat die Stadtverwaltung sofort zugesichert, diese künftig auch zu veröffentlichen.

Jokisch erklärt dazu: „Ich freue mich über diese schnelle und unbürokratische Reaktion von seiten der Stadtverwaltung und hoffe, dass der Antrag in Gänze auch bei der nächsten Stadtratssitzung so beschlossen wird. Die Gemeindeordnung bietet keine Grundlage dafür, nichtöffentliche Tagungsordnungspunkte in der Tagungsordnung einfach nicht zu benennen. Damit setzen wir uns unnötig einem hohen Risiko aus, denn werden im Rahmen dieser Tagungsordnungspunkte Beschlüsse gefasst, sind diese eigentlich ungültig.

Das ist zumindest die Auffassung von Regierungsrat Michael Pahlke, Leiter des Geschäftsbereichs „Bauen und Umwelt“ am Landratsamt Würzburg und Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Hof. Diesem Risiko sollte sich der Stadtrat nicht aussetzen, zumal andere Städte schon wesentlich weiter sind. München zum Beispiel veröffentlicht die kompletten Tagungsordnungen der Stadtrats- und Ausschusssitzungen mit allen Punkten, egal ob öffentlich oder nicht.“

LLW-Antrag-an-den-Rat-der-Stadt-Wasserburg.pdf

 

Die Wallraff-Reportage: „Katastrophale Zustände in Deutschlands Krankenhäusern“ – Öffentliche Filmvorführung mit Diskussion

DIE LINKE zeigt die Reportage am Donnerstag, den 12. Mai, um 19 Uhr im Café Central, Herrengasse 5, in Wasserburg. Der Eintritt ist frei.

Wallraf-Doku

Quote für den Sozialen Wohnungsbau vom Stadtrat leider abgelehnt – Linke Liste kämpft weiter für faire Mieten in Wasserburg!

Sophia Jokisch

Sophia Jokisch

In der letzten Stadtratssitzung am 17. März 2016 wurde der Antrag der Linken Liste für mehr Sozialen Wohnungsbau leider einstimmig abgelehnt. Leider konnte unsere Stadträtin Sophia Jokisch bei der Antragsbehandlung nicht anwesend sein, weil sie ihr Kind bekam, zu dem wir an dieser Stelle noch mal herzlich gratulieren wollen. Der Antrag beinhaltete eine Quote von 50 Prozent für Sozialwohnungen bei neu zu errichtenden Mehrfamilienhäusern. Dies hätte eine Garantie für mehr preisgünstigen Wohnraum in der Stadt bedeutet. Eine solche Quote wurde auch schon in
anderen Städten erfolgreich eingeführt. Wir haben als Beispiel Freiburg herangezogen.

Auf Freiburg wurde sich dann im Stadtrat berufen und gesagt, aber in Wasserburg geht sowas nicht. Das ist für die Linke Liste kein Argument, sondern eine einfache Ausrede. Adaptionen von Anträgen sind in der Politik ja nicht unüblich und was in anderen Städten funktioniert kann ja auch in Wasserburg klappen. Unberücksichtigt blieb in der Debatte vermutlich außerdem, dass der Antrag der Linken Liste weiter vorsah, dass die Quotierung von 50 Prozent unter Begründung per Stadtratsbeschluss aufhebbar gewesen wäre. Anerkennenswert ist der Antrag der Grünen endlich wieder Geld in den Haushalt für den Sozialen Wohnungsbau einzustellen.

Statt auf mehr Sozialen Wohnungsbau setzt die Stadt aber auf das Einheimischischenmodell zum Erwerb billigen Baugrunds. Von Eigentumshäusern können viele Wasserburgerinnen und Wasserburger aber nur träumen, egal ob junge Familien, Rentnerinnen und Rentner, StudentInnen, Normalverdienende oder Arbeitssuchende. Selbst die Bayerische Staatsregierung hat die immer größer werdende Wohnungsnot erkannt und hat einen allerdings noch völlig unzureichenden Wohnraumförderpakt beschlossen. Da sollten die Kommunen jetzt nachziehen und auch die privaten Bauherren mitverpflichten.

 

Marcus Müller fährt für Wasserburg zum Bundesparteitag der LINKEN!

Beim Bundesparteitag der LINKEN am 28. / 29. Mai in Magdeburg wird auch Wasserburg vertreten sein. Mit Marcus Müller wurde ein Mitglied des Wasserburger Ortsverbandes als Delegierter am vergangenen Samstag in der Münchner Gartenstadt gewählt.
Müller erklärt dazu: „Auf dem Parteitag 2016 wird ein neuer Parteivorstand gewähltmarcus-mueller-die-Linke. Ich möchte dafür sorgen, dass in unserer zukünftigen Parteiführung auch Mitglieder aus Bayern vertreten sind und das es der Parteiführung gelingt, mit einer klaren, linken Profilierung mehr interessierte junge Menschen für Politik zu begeistern, an die Wahlurnen zu bringen und die richtige Partei zu wählen.
2017 wird dann das Wahlprogramm für die Bundestagswahl beschlossen werden. Hier möchte ich die Position der LINKEN gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und für ein Verbot von Waffenexporte stärken, da besonders in Bayern viele Rüstungsunternehmen produzieren und so für Krieg, Zerstörung und Leid mitverantwortlich sind.“

Der Ortsverband der LINKEN. Wasserburg gratuliert Marcus Müller herzlich zur Wahl.

auf dem Bild v. l. n. r.: Aline Müller, Mitglied im Vorstand der LINKEN. Wasserburg, Marcus Müller, Delegierter zum Bundesparteitag der LINKEN, Nicole Gohlke, Bundestagsabgeordnete der LINKEN

 

Sophia Jokisch

Sophia Jokisch

Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste Wasserburg, stellt sich hinter den Münchner Stadtrat Cetin Oraner

Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste, hat einen Solidaritätsaufruf für den Münchner Stadtrat Cetin Oraner mit unterzeichnet. Oraner sei nach einer Solidaritätskundgebung im September 2014 in München für das kurdische Kobane und gegen den “IS” von einem Polizisten geschlagen worden. Die Polizei stellt das anders dar und so muss Oraner am 8. März 2016 in München vor Gericht erscheinen.

Dazu erklärt Jokisch: “Die anderen Unterzeichner/innen des Aufrufs und ich glauben der “an den Haaren herbeigezogenen” Anklage nicht, die Oraner vorwirft, den Polizisten getreten zu haben. Vielmehr hat Oraner unserer Meinung nach als Stadtrat schlichten wollen und sei daraufhin angegriffen worden. Ich begründe meine Solidarität mit dem Satz: Betroffen ist einer, gemeint sind wir alle!”

Der Aufruf wurde von 26 Stadt-, Kreis- und Gemeinderäten, 4 Bezirksräten, 3 bayerischen Bundestagsabgeordneten und den Landessprechern der LINKEN. Bayern unterzeichnet.

 

Kein Mensch braucht die AfD

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Auf der AfD Veranstaltung am gestrigen Mittwochabend in der Landwirtschaft in Staudham ging es heiß er. Gleich zu Beginn wurden die circa 25 AfD-Sympathisant/innen vor der Wirtschaft von einer kleinen Mahnwache empfangen, unter der sich viele Flüchtlinge, Vertreter des Wasserburger Patenprojekt Asyl und Menschen quer durch die Wasserburger Parteienlandschaft befanden und nicht nur mit Wetterkerzen Licht spendeten.
Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg erklärt dazu: „Besonders gefreut hat mich die Anwesenheit der Geflüchteten und des Helferkreises, denn die platten Parolen der AfD zerstören ihre Integrationsarbeit. Damit Integration gelingen kann, braucht es Vertrauen und Toleranz. Rechte Hetze und das Schüren von Angst sind da kontraproduktiv.“
Sichtlich überrascht war nicht nur der stellv. AfD-Kreisvorsitzende Andreas Winhart, der anschließend im überfüllten Saal auf ein sehr buntes Publikum stieß. Wenn man die Besucherzahlen analysiert, stellt man eine deutliche Mehrheit von circa 35 AfD-Kritikern zu circa 25 weiteren Gästen fest. Zu Beginn des Vortrages wurde es kurz unruhig, was wohl den Aussagen der AfD-Führungsspitze in den letzten Tagen zu einem Schusswaffengebrauch an deutschen Grenzen geschuldet war. Zu einem wirklichen Vortrag kam es immer nur bedingt, da die Teilnehmer/innen dem Referenten zwischendurch kritische Fragen stellten.Daraufhin einigte man sich schnell, eine moderierte Diskussionsrunde zu eröffnen.
Hier machten es die Wasserburger/innen der AfD nicht leicht und mehrfacher Applaus machte deutlich, wer die besseren Argumente auf der Veranstaltung hatte. Trotz Zwischenrufe aus beiden Lagern blieb die Situation aber insgesamt entspannt und fand auch immer wieder zur einer sachlichen Auseinandersetzung zurück. „Insgesamt scheint es so, dass für den Rosenheimer Kreisverband der AfD Wasserburg und Umland ein schwieriges Terrain darstellt und es wohl schwierig wird, hier Fuß zu fassen und das ist auch gut so“, meint Peiker abschließend.

 

Holocaustgedenktag zum Anlass nehmen und gemeinsam gegen Rechts aufstehen!

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Aus Anlass des 71. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und des Holocaustgedenktages am 27. Januar erklärt Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg: „Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee der Sowjetunion das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Der Begriff Auschwitz ist das Symbol dafür, wohin Ausgrenzung, Hass, Antisemitismus und faschistischer Vernichtungswille führen: in millionenfaches Leid, in singulär entsetzliche und grausame Verbrechen und die massenhafte Vernichtung jüdischen Lebens in Europa.

Auschwitz ist der Ort der Erinnerung und des Gedenkens an den Holocaust und diese Erinnerung darf nie verblassen. Das Gedenken gehört in unseren Alltag, muss Teil unseres Alltags sein und bleiben. Auschwitz ist auch Auftrag, jeder Form von Faschismus, Rassismus oder Antisemitismus, jeder Form von Hass und Ausgrenzung konsequent entgegenzutreten.

Wir erleben gegenwärtig wie mit platten Parolen, vermeintlich einfachen Antworten und Sozialdemagogie Stimmung gemacht wird, gegen Religionen, gegen andere Kulturen, gegen Migrantinnen und Migranten. Wir erleben eine Zunahme von Angriffen auf Jüdinnen und Juden, auf Synagogen, ebenso auf Muslime und Moscheen. Wir müssen im Alltag wieder Begriffe hören, die ihre Wurzeln in der Nazi-Zeit haben. Es gibt genug Gründe laut und deutlich zu sagen: „Nein, wir wollen eine bunte Gesellschaft.“

Für DIE LINKE ist der Kampf gegen jede Form von Rassismus und Faschismus Gründungskonsens. Wir begreifen die Auseinandersetzung mit der Geschichte als Teil der Aufklärung, sie gehört als fester Bestandteil in jede Form der Bildung und Ausbildung. Wir brauchen deshalb eine bessere finanzielle Ausstattung von Projekten gegen Rechtsextremismus und für politische Bildung.

Wir fordern ein Ende der Kriminalisierung von Anti-Naziprotesten und zivilgesellschaftlichem Engagement. Der Kampf gegen altes und neues rechtes Denken ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft. DIE LINKE wird dazu ihren Beitrag leisten und die Bildung von breiten Bündnissen gegen rechts auch vor Ort vorantreiben.

 

Bald faire Mieten in Wasserburg?

SAM_1597-kleinZahlreiche Wasserburgerinnen und Wasserburger besuchten die Veranstaltung der Linken Liste zu fairen Mieten in der Stadt in der Taverna Italiana. Monika Schmid-Balzert, Geschäftsführerin des Mieterbund Deutschland, Landesverband Bayern, erläuterte gleich zu Beginn warum die Mieten eben nicht mehr so fair sind und warum es immer schwieriger wird, bezahlbaren Wohnraum zu finden. So hat sich zum Beispiel der Bestand der Sozialwohnungen in Bayern seit 1999 von 250.000 Wohnungen bis heute halbiert. Es fallen immer mehr Wohnungen aus der Sozialbindung, gleichzeitig werden aber nicht genügend neue Wohnungen gebaut und es ziehen immer mehr Menschen in die Ballungsräume, wie zum Beispiel München.

Diesen Zuwanderungsdruck bekommen wir natürlich auch in Wasserburg zu spüren sagt Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste. Deshalb hat sie einen Antrag gestellt, der den sozialen Wohnungsbau in Wasserburg wieder ankurbeln soll. Dies ist dringend notwendig meint auch Robert Obermayr, rechtlicher Betreuer und Sozialarbeiter aus Wasserburg. Er schildert, dass es im gesamten Landkreis Rosenheim nur 400 Sozialwohnungen gibt. Dies ist bei weiten nicht ausreichend und führt zu Wartezeiten von über fünf Jahren bei den Betroffenen.

Der Mieterbund hat noch weitere Forderungen wie eine Bodenpreisbremse, die feste Einplanung von Sozialwohnungen in Neubaugebieten und deren unbefristete Sozialbindung, mehr Werkswohnungen und Zweckentfremdungsverordnungen mit empfindlichen Strafen, damit Wohnraum nicht für Gewerbe zweckentfremdet wird. Frau Schmid-Balzert führt außerdem aus, dass Genossenschaftswohnungen stärker gefördert werden sollten.

Brigitte Wolf, Stadträtin der LINKEN aus München beschreibt, dass mittlerweile 60 Prozent der Münchner Bevölkerung Anspruch auf geförderten Wohnraum haben. Die Stadt München reserviert bei öffentlichen Flächen 50 Prozent für den geförderten Wohnungsbau. Wenn Grundstücke für den privaten Wohnungsbau vergeben werden, haben sie das Instrument der Sozialen Bodennutzung entwickelt, bei der der private Bauherr an den Kosten für die Infrastruktur wie Straßen, U-Bahnen, Schulen und Kindergärten beteiligt wird.

Als Fazit der Veranstaltung lässt sich ziehen, dass eine große Gefahr besteht, dass in Wasserburg die Mietpreise weiter ansteigen. Um dies zu verhindern, sollte, trotz der der schwierigen geographischen Verhältnisse, mehr günstiger Wohnraum geschaffen werden und dies vor allem als geförderter Wohnraum und als genossenschaftliche Wohnungen. Die zahlreichen Unternehmen können auch dazu ermuntert werden, Werkswohnungen zu bauen. Wasserburg kann sich außerdem darum bemühen, als Gemeinde eingestuft zu werden in der auch die Mietpreisbremse und die bayerische Mieterschutzverordnung gilt.

 

Mediation und Antragsentschärfung sind erste Erfolge – die Linke Liste kämpft weiter gegen die Sperrstunde

Sophia Jokisch

Sophia Jokisch

Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste Wasserburg erklärt zur heutigen Abstimmung über die Sperrstunde: „Es ist schon ein kleiner Erfolg, dass CSU und Wasserburger Block ihren Antrag auf Druck der Bevölkerung und der vielen Unterschriften etwas entschärft haben. Wir kämpfen aber weiter dafür, die Sperrstunde komplett zu verhindern.

An den Gegenstimmen von CSU und Wasserburger Block zur Mediation kann man außerdem erkennen, dass beide an keiner einvernehmlichen Lösung mit Wirten und Altstadtbewohnern interessiert sind. Aber nur so lässt sich aus meiner Sicht ein geselliges und friedliches Nachtleben verwirklichen.“

KOA SPERRSTUND’ IN WASSERBURG! – Unterschriftenaktion gestartet.

KOA SPERRSTUND' IN WASSERBURG! - Unterschriftenaktion gestartet.In der nächsten Stadtratssitzung am 26. November soll auch über eine Sperrstunde in Wasserburg diskutiert werden. Dagegen haben am Samstag ca. 150 Menschen in der Altstadt demonstriert. “Auch die Linke Liste hat die Demonstration unterstützt und wir haben jetzt eine Unterschriftenaktion für den Erhalt eines lebendigen Nachtlebens in Wasserburg gestartet. Innerhalb von 24 Stunden haben wir bereits über 350 Unterschriften gesammelt. In allen Lokalen in Wasserburg liegen Listen aus”, so Christian Peiker, Ortsvorsitzender der Wasserburger LINKEN.

Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste erklärt: “Auch im Stadtrat werde ich mich klar gegen die Sperrstunde aussprechen. Es ist ein Unding, dass nur wegen zwei bis drei schwarzen Schafen alle Wirte in der Altstadt bestraft werden sollen. Ein Sperrstunde halte ich für kontraproduktiv. Eventueller Lärm würde dann noch mehr auf die Straßen verlagert und Ruhestörungen sich schlechter überwachen lassen.”

Wer selbst mit sammeln will und Listen braucht, kann diese hier herunterladen: KOA SPERRSTUND’ IN WASSERBURG! – Unterschriften LLW.pdf

 

Linke Liste Wasserburg gedenkt der Euthanasie-Opfer in Attel und Gabersee

attelSophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste Wasserburg, erklärt: „Zum 75. Jahrestag der Euthanasie in Attel und Gabersee gedenken wir den Patientinnen und Patienten, die am 7., 11. und 29. November 1940 in die Tötungsanstalt Hartheim gebracht wurden. Vermutlich noch am Tag ihrer Ankunft wurden sie in einer Gaskammer durch Kohlenmonoxyd ermordet.“

„Als Motive für ihre Ermordung lassen sich nach der Naziideologie „Rassenhygiene“oder Nützlichkeitserwägungen, die keinen Platz für „unnütze Esser“ vorsahen, anführen. Statt Patient/innen zu behandeln, hatten die Ärzte die Aufgabe, sie nach der ökonomischen Brauchbarkeit zu selektieren. Eine fehlende Arbeitsleistung wurde von den Gutachtern als Unheilbarkeit definiert. Patient/innen, die nicht mehr arbeiten konnten, wurden als „lebensunwertes Leben“ eingestuft und ermordet. Insgesamt wurde mit 36 % über ein Drittel der 1480 Patient/innen in Gabersee Opfer der Euthanasie. Ihrer gedenken wir heute“, so Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg.

Weiter mahnt er: „Gerade in Zeiten wie diesen, in denen es wieder Tendenzen gibt, Menschen nach ihrer Leistungsfähigkeit zu kategorisieren, ist die aktive Erinnerung wichtig. Denn so etwas darf nie wieder passieren. Das menschliche Miteinander funktioniert nur mit Toleranz, Empathie und Integration.“

 

DIE LINKE. Wasserburg erklärt sich solidarisch mit dem Z – nach verhindertem Naziaufmarsch wurden dort Scheiben eingeworfen

z-rosenheimChristian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg erklärt zu dem Anschlag auf das Z – das linke Zentrum in Rosenheim: „DIE LINKE. Wasserburg erklärt sich solidarisch mit dem Z. Kurz nach dem erfolgreich blockierten Naziaufmarsch wurden in der Nacht von 07. auf 08. September 2015 drei Scheiben des Zentrums eingeworfen. Die Zerstörungswut richtete sich damit gegen eine Einrichtung, die sich seit Bestehen klar antifaschistisch positioniert. Das Z ist Veranstaltungsort von Vorträgen und Filmvorführungen, u.a. zu dem Themenkomplex Rassismus und Faschismus und auch Treffpunkt des Kreisverbandes der LINKEN. Rosenheim. Auch bei den Protesten gegen rechts fungierte das Z auf Flyern, Plakaten und im Internet als Kontaktanschrift für das Rosenheimer Bündnis gegen Nazis.

Der Angriff auf das Z reiht sich unserer Meinung nach ein, in eine Reihe von rechten Sachbeschädigungen in der Region Rosenheim, welche mit dem Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft in Bad Aibling am 18. September ihren traurigen Höhepunkt fanden. Wir als Wasserburger LINKE solidarisieren uns mit dem Z und allen anderen Opfern rechter Einschüchterungsversuche. Wir stellen fest, dass Rassisten und Nazis auch im Landkreis immer offener und aggressiver auftreten. Rassismus findet überall statt: In der Arbeit, in der Schule, in der Kneipe und auf der Straße. Diesem muss man stets entschlossen entgegentreten. Wir stehen deshalb für einen bunten, lebenswerten Landkreis Rosenheim; ohne Angst und Einschüchterung!“

Das Z freut sich über Fördermitgliedschaften des Trägervereins VKKW http://z-rosenheim.org/Foerdermitglied.pdf oder auch über einmalige Spenden (IBAN: DE48 4306 0967 2031 5923 01; BIC: GENODEM1GLS; Inhaber: VKKW e.V.;Stichwort: Spende). Das Z finanziert sich, unabhängig von staatlichen Stellen, ausschließlich aus Fördermitgliedsbeiträgen und Spenden.

Nazis auch am Sa, 12.09.15 störenund wieder_1230 klein

Nach der Niederlage vom 29.08.15 hat heute Nacht (09. auf 10.09.15) die neonazistische Splitterpartei Die Rechte für kommenden Samstag (12.09.15) wieder Kundgebungen in Rosenheim angemeldet. Auch diesen Samstag gilt, diese menschenverachtende Nazipropaganda darf nicht unwidersprochen bleiben. Wir rufen erneut alle Menschen auf, aktiv, kreativ und entschlossen gegen Rechts zu protestieren.

We did it before and we can do it again
Am 29.08. haben rund 1000 Menschen aus den unterschiedlichsten Spektren gemeinsam den Naziaufmarsch in Rosenheim verhindert. Zeigen wir den Nazis am kommenden Samstag erneut, dass sie im Gegensatz zu Flüchtlingen nicht willkommen sind. Gestehen wir den Nationalist*innen und ihrer Hasspropaganda keinen Millimeter Platz zu. Solidarisieren wir uns mit Flüchtlingen und kämpfen wir gegen jede Form von Diskriminierung.

Was wann wo
Wo die Neonazikundgebungen wirklich stattfinden werden, ist derzeit noch unklar (angemeldet ist 14:00 Uhr Max-Josefs-Platz und 15:00 Münchnerstraße 9) und wird ggf. wieder von Verboten/Gerichtsentscheidungen abhängen. Vermutlich wird die Gegenkundgebung um 13:00 Uhr am Salingarten starten. Fest steht, wir werden dort sein wo die Nazis sind und in Hör- und Sichtweite unseren Protest kundtun.
→ Checkt am Freitagnacht (ca. 22:00 Uhr) nochmal https://www.facebook.com/events/1711377252431022/, und informiert Euch wo die „Rosenheim nazifrei“ Kundgebung stattfinden wird.
In diesem Sinne: Rosenheim nazifrei!

 

 

Wasserburg hat mal wieder gezeigt, dass es eine bunte und weltoffene Stadt ist!

501c8b289dDie Linke Liste erklärt zum Aufruf der NPD, die Rote Radeltour des SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher zu stören: “Besonders im Fokus stand der Ortstermin bei der Containerunterkunft für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge in Wasserburg. Dort versammelten sich aber heute Morgen gut 30 Bürgerinnen und Bürger um ein Zeichen gegen Faschismus und Fremdenhass zu setzten. Von der NPD war dagegen nichts zu sehen.

In Zeiten der fast täglichen Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und des Angriffs eines rechten Mobs auf ein Zeltlager für Flüchtlinge, ist es wichtig zu zeigen das Fremdenhass und Faschismus in unser Gesellschaft kein Platz hat.

Deswegen rufen wir umso lauter: REFUGEES WELCOME!”

 

Im Betrieb, auf der Straße und im Parlament – Druck machen gegen Leiharbeit, Befristungen und Werkverträge!

MDB Klaus Ernst

MDB Klaus Ernst

Im Saal des Hotel Paulaner lauschten gestern zahlreiche Gäste einer spannenden Diskussion zum Thema „Gute Arbeit auch in Bayern – das muss drin sein!“ Klaus Ernst, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bundestag, führte aus, dass Leiharbeit, Befristungen und Werkverträge in Deutschland immer mehr zunehmen. Dabei verdienen Leiharbeiter im Schnitt 30 Prozent weniger als die Festangestellten eines Betriebes. DIE LINKE fordert deshalb gleichen Lohn für gleiche Arbeit von der ersten Stunde an und einen Flexibilitätszuschlag wie in Frankreich von 10 Prozent. Bei den 25 – 35-jährigen werden heutzutage die Hälfte der Beschäftigten nur noch befristet eingestellt. Um diesem Trend entgegenzuwirken, wäre es wichtig, sachgrundlose Befristungen abzuschaffen.

Das größte Problem sind aber die zunehmenden Werkverträge, bei denen Menschen für die gleiche Arbeit extrem schlecht bezahlt werden und keine Arbeitnehmerrechte haben. Georg Schneider, Regionsgeschäftsführer der NGG Oberbayern / Rosenheim schildert die Zustände in Schlachthöfen in der Region. Viele Betriebe setzen durch den verschärften Konkurrenzdruck und den Preisvorgaben der Discounter auf Lohndumping, Subunternehmen und Werkverträge. Die Gewerkschaft hat es durch viel Einsatz geschafft, sogar unter den Werkvertragsnehmern in einem Schlachthof einen Betriebsrat zu gründen, der Verbesserungen für die Werkvertragler durchsetzen konnte. Schneider sagt, dass schon 20 Cent mehr pro Kilo Fleisch ausreichen würden um die Menschen vernünftig bezahlen zu können. Um Werkverträge eindämmen zu können, fordert die NGG mehr Mitbestimmungsrechte für den Betriebsrat. Dieser muss mitentscheiden können, welche Arbeiten an Werkvertragsnehmer ausgelagert werden. Weitere wichtige Mittel im Kampf gegen Werkverträge sind die Berichterstattung in den Medien und die Kontrollen durch den Zoll. Diese müssen aber flächendeckender stattfinden.

Rudolf Vogl, Betriebsratsvorsitzender bei Alpenhain erklärt, dass für ihn die Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft, der Zusammenhalt im Betrieb und eine gute Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig sind, um Werkverträge zu verhindern und die Arbeitsbedingungen im Betrieb zu verbessern.

Aus dem Publikum bemängelt eine Vertreterin der Bauinnung Wasserburg / Ebersberg, dass Firmen in der Baubranche, die nicht versuchen den Mindestlohn zu umgehen, sondern sogar nach Tarifvertrag zahlen, kaum noch Aufträge bekommen und der Zoll darüber klagt, dass die bestehenden Gesetze nicht ausreichen um umfassend gegen schwarze Schafe vorgehen zu können. Statt aber die Gesetze zu verschärfen, droht dem gerade beschlossenen Mindestlohn schon wieder die Aufweichung über den Umweg der Arbeitszeit. Die CSU fordert die Vorschriften über die Aufzeichnung zu verwässern oder diese nicht zu kontrollieren, so dass Arbeitgeber zwar den Mindestlohn zahlen, ihre Beschäftigten darüber hinaus aber Stunden unbezahlt arbeiten müssen.

Moderator Christian Peiker möchte zum Schluss der Diskussion noch wissen, wie denn die Gewerkschaften mit der Kritik zu den vergangenen Streiks umgehen. Georg Schneider meint, dass die NGG während ihrer Streiks keine Kritik aus der Bevölkerung bekommen hat. Klaus Ernst zitiert dazu Jakob Augsteins Äußerungen zum Bahnstreik: „Weselskys Vergehen: Er macht von einem Grundrecht Gebrauch – dem Recht auf Streik … Wem das nicht passt, der sollte den Umzug nach China erwägen.“

Flüchtlingstag und Nationenfest zum Anlass nehmen Wasserburg als bunte und offene Stadt weiterzuentwickeln!

Sophia Jokisch & Christian Peiker - Linke Liste WasserburgAuch in diesem Jahr ist die Linke Liste Wasserburg wieder mit einem Cocktail- und Infostand beim Nationenfest vertreten. Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg erklärt: „Das Nationenfest ist für uns einer der wichtigsten Termine des Jahres. Es ist ein Fest bei dem alle Menschen von Wasserburg und der Region zusammenkommen und gemeinsam feiern, Menschen aus über 60 Nationen von denen viele schon seit langem in Wasserburg leben. Einige sind aber auch erst seit Kurzem in unserer Stadt, weil sie wegen Krieg und Verfolgung gezwungen wurden ihre Heimat zu verlassen. Diese Menschen möchten wir um so herzlicher willkommen heißen.”

“Wir wollen am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag, über unsere Ideen für eine menschenrechtlich orientierte Flüchtlingspolitik informieren. Für uns ist es wichtig, dass der Schutz der Flüchtlinge und ihre Perspektiven in unserer Gesellschaft im Mittelpunkt aller gesetzlichen Regelungen stehen. Dazu gehört für die Linke Liste der Ausbau dezentraler Unterkünfte, der uneingeschränkter Zugang zur Gesundheitsversorgung und der sofortige Zugang zu Arbeit und Bildung. Dies ermöglicht wirtschaftliche Selbstständigkeit und Teilhabe“, so Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste.

Peiker und Jokisch: „Wir freuen uns, hoffentlich wieder zahlreiche Gäste an unserem Stand vor dem Roten Turm begrüßen zu dürfen. Bei einem leckeren Cocktail, auch alkoholfrei, lassen sich bestimmt gute Gespräche über die weitere Gestaltung eines bunten und offenen Wasserburgs führen.

 

Die Linke Liste ruft zur Teilnahme an den Protesten gegen den G7-Gipfel auf!

6772594e58Am 7./8. Juni 2015 treffen sich die Regierungschefs der G7-Staaten fernab von der Bevölkerung im beschaulichen Elmauer Schloss. Für deren Schutz sind über 20.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Der Gipfel kostet zwischen 210 Millionen bis 320 Millionen Euro. Dazu erklärt Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg: „Für ein paar schöne Gruppenfotos vor einer malerischen Alpenkulisse werden die Menschen und entscheidende politische Institutionen aktiv umgangen.“ Das erinnere an die Aushandlung und die Inhalte der Freihandelsabkommen TTIP, CETA u Co.: Im Geheimen würden in Zusammenarbeit mit Konzernen Projekte ausgekartelt, die kein demokratisches Fundament haben, sondern demokratische Entscheidungsprozesse untergraben.

Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste, hält auch die offiziellen Ziele von G7 für vorgeschoben: „Eine ernsthafte, nachhaltige Umweltpolitik wird ohne Staaten wie Brasilien, China oder Russland nicht zu machen sein, von Welt- und Friedenspolitik ganz zu schweigen. Gerade hier müssten diese Staaten und legitimierte Institutionen wie die UN einbezogen werden.“ Das Auskarteln unter sieben Mächtigen sei völlig daneben, so Jokisch: „Wer sich einsperrt und dann erzählt, man wolle sich schützen vor denen, die sie eigentlich regieren wollen, der hat jeglichen Bezug zur Realität verloren.“

Der Trägerkreis “G7-Demo” und das Bündnis “STOP G7″ organisieren deshalb Demonstrationen am 4. Juni in München (14:00 Uhr Stachus) und vor Ort in Garmisch-Partenkirchen am 6. Juni (12:00 Uhr Bahnhofsvorplatz). Außerdem findet vom 3. bis 4. Juni in München ein Alternativgipfel gegen dieses Treffen der”Mächtigen” statt. Die Linke Liste Wasserburg ruft zur Teilnahme an den Protesten gegen G7 auf.

 

Jokisch: Antrag zur Unterstützung von Erzieherinnen und Erziehern an den Stadtrat gestellt

se_logo_aufwerten_224x224Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste Wasserburg, hat an den Wasserburger Stadtrat einen Antrag zur Unterstützung der Arbeitnehmer_innen der Sozial- und Erziehungsdienste in den Tarifauseinandersetzungen mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden gestellt. Der Antrag wird in der kommenden Sitzung des Stadtrates am 21. Mai behandelt.

Sophia Jokisch erklärt dazu: „Mitarbeiter_innen in Sozial- und Erziehungsberufen leisten eine wichtige und wertvolle Arbeit für die Gemeinschaft. Sie fördern ein gutes Aufwachsen und eine gute Entwicklung von Kindern, arbeiten in Behinderteneinrichtungen und den vielen Feldern der sozialen Arbeit. Diese Arbeit, die oft genug von Frauen bewältigt wird, muss besser gewürdigt werden. Dazu sind auch eine gute Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen erforderlich.

Auch die Stadt Wasserburg soll sich dafür einsetzen, dass in den aktuellen Tarifverhandlungen eine bessere Eingruppierung und Bezahlung der Mitarbeiter_innen im Sozial- und Erziehungsdienst erreicht wird. Der Bayerische Landtag hat schon einstimmig beschlossen, sich für eine bessere Bezahlung für die Erzieherinnen und Erzieher einzusetzen. Diesem guten Beispiel sollte Wasserburg folgen.“

Der Antrag wurde mit 19 zu 6 Stimmen vom Wasserburger Stadtrat in seiner Sitzung am 21.05.2015 angenommen.

Beschluss:

Die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes leisten in allen Bereichen wichtige und unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft. Die Stadt Wasserburg a. Inn setzt sich für eine bessere gesellschaftliche Anerkennung ihrer Arbeit ein.

Der Kommunale Arbeitgeberverband wird aufgefordert, im Interesse einer guten Personalausstattung die Sozial- und Erziehungsberufe in den Tarifverhandlungen aufzuwerten und die Arbeitsbedingungen in angemessener Weise zu verbessern.

8. Mai zum Feiertag erklären – gemeinsam gegen Rassisten und Nazis

Erinnerung an den antifaschistischen Widerstand in Wasserburg665903_LinkePV_70-Jahre-Befreiung_Facebook_1200x630px_01

DIE LINKE. Wasserburg möchte anlässlich des 70. Jahrestags der Zerschlagung des deutschen Faschismus den Tag zu einem Feiertag erklären, so Christian Peiker, Sprecher der LINKEN. Wasserburg: „Dieses Datum markiert den Sieg über das menschenverachtende Regime des Hitler-Faschismus. Durch das gemeinsame Handeln der Antihitlerkoalition wurde dieser Eroberungsfeldzug gestoppt und Deutschland besiegt. Der 8. Mai 1945 ist damit der Tag der Befreiung für alle vom deutschen Faschismus bedrohten Völker, für die Inhaftierten der faschistischen Konzentrationslager und Zwangsarbeiter die in verschiedenen Formen Sklavenarbeit leisten mussten.“

DIE LINKE. Wasserburg erinnert anlässlich dieses Jahrestages auch an den Beginn einer neuen Politik in den internationalen Beziehungen. Die Gemeinsamkeit des Handelns aller Nazigegner sei die Grundlage für die Gründung der Vereinten Nationen und die Fixierung von Grundlagen des Völkerrechts gewesen. Dies sei ein Moment der Gemeinsamkeit bei allen weiteren Unterschieden gewesen. Christian Oberthür, Wasserburger Vorstandsmitglied der LINKEN. Bayern betont: „Die Gesellschaft muss auch heute gemeinsam gegen Neofaschismus, Rassismus und Antisemitismus, gegen Krieg und Terrorismus sowie deren gesellschaftliche Wurzeln handeln. Wir sagen Ja zu einer offenen Willkommenskultur in Wasserburg!“

Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste erklärt: „Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung möchten wir auch an einen Wasserburger erinnern, der maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Stadt friedlich und kampflos an die Alliierten übergeben werden konnte und so ein Häuserkampf mit weiteren sinnlosen Toten verhindert wurde: Josef Estermann.

Am 3. Mai 1945, als ein Zusammentreffen amerikanischer und deutscher Militäreinheiten drohte, schritt Estermann alleine mit einer weißen Fahne in der Hand auf Höhe des Ortsteils Gabersee den amerikanischen Truppen entgegen und gab sich als Kommunist zu erkennen. Um die US-Soldaten von friedfertigen Absicht der Bevölkerung zu überzeugen, bot er sich als quasi lebendes Schutzschild an und konnte wenig später auf einem US-Panzer sitzend und Fahne schwenkend über die Stadtgrenze rollen. Quellen zufolge fiel dabei kein einziger Schuss, obwohl die Stadt Sitz von mehreren Wehrmachtseinheiten und einer SS-Einheit war.

Diesem mutigen Akt Estermanns zollen wir großen Respekt. Die Linke Liste wird sich dafür einsetzen, dass die antifaschistische Widerstandsgruppe in Wasserburg wieder eine würdige Erinnerung erfährt.“

 

*Eine Arbeit von der man leben kann – das muss drin sein!*

peiker/Heraus zur Demonstration am 1. Mai nach Rosenheim!/

Anlässlich des 1. Mai, dem Tag der Arbeit, erklärt Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg: „Ich bin besorgt über die ungebremste Zunahme der atypischen Beschäftigungen. Das Problem ist seit langem bekannt, doch statt zu handeln, legen Bundes- und Landesregierung weiterhin die Hände in den Schoß.” 40 Prozent der abhängig Beschäftigten im Landkreis Rosenheim arbeiten in Minijobs, Teilzeit oder Leiharbeitsverhältnissen.

Peiker weiter: “Vor allem die Zunahme von Teilzeitbeschäftigung und Leiharbeit sorgt dafür, dass mittlerweile vier von zehn Beschäftigten nicht mehr in einem Normalarbeitsverhältnis stehen. Die Große Koalition kuscht indes lieber vor dem Gezeter der Arbeitgeberlobby, anstatt sich um die Regulierung der Leiharbeit oder die Eindämmung des Missbrauchs von Werkverträgen zu kümmern. DIE LINKE. Wasserburg fordert, dass Normalarbeitsverhältnisse für alle drin sein müssen und die Beschäftigten von ihrer Arbeit leben können. Leiharbeit, Teilzeit und Befristung müssen wieder zur Ausnahme statt zur Regel werden. Die Einführung des Mindestlohns Anfang des Jahres darf nicht das Ende der arbeitsmarktpolitischen Fahnenstange der Großen Koalition sein.”

„Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, ruft DIE LINKE. Wasserburg zur Teilnahme an der 1.-Mai-Demonstration des DGB in Rosenheim auf, Beginn 9:00 Uhr Aventinstraße (Auer-Bräu)“, so Christian Oberthür, Wasserburger Landesvorstandsmitglied der LINKEN. Bayern.

Quelle zur atypischen Beschäftigung

http://www.boeckler.de/apps/atypischebeschaeftigung/index.php

 

Christian Peiker: „Am 18. April gemeinsam in Rosenheim gegen TTIP, CETA und Co.!“

ttip-stoppenDIE LINKE. Wasserburg ruft zur Teilnahme an der Demonstration am globalen Aktionstag gegen Freihandel am 18. April 2015 in Rosenheim um 10:30 Uhr ab Südtiroler Platz auf.

Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN. Wasserburg erklärt anlässlich des globalen Aktionstages gegen Freihandel: „Mehr als 1,6 Millionen Menschen haben bereits für die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen TTIP und CETA unterschrieben. Der Protest gegen die Freihandels- und Investitionsschutzabkommen mit Kanada und den USA ist groß und vielfältig. EU-Kommission, Bundesregierung und die meisten der beteiligten Regierungen dies- und jenseits des Atlantiks wollen jedoch weiter den Freihandel um jeden Preis. Zeit, den Druck zu erhöhen!

Am 18. April findet deshalb im Rahmen des globalen Aktionstages gegen Freihandel eine Demonstration in Rosenheim statt. DIE LINKE. Wasserburg ruft zur Teilnahme an dieser Demonstration auf, um gegen die Verabschiedung der Freihandelsabkommen TTIP und TISA zu protestieren.

Dies ist mehr als notwendig, denn TTIP und Co. mögen dem einen oder der anderen weit weg vorkommen, tatsächlich greifen sie aber in unser tägliches Leben ein: Konzerne könnten so Staaten verklagen, wenn neue Umwelt- oder Sozialgesetze ihre Gewinnerwartungen schmälern. Im Supermarkt würden Hormonfleisch und genveränderte Lebensmittel ohne Kennzeichnungspflicht angeboten werden. Energiekonzerne dürften sich die Erlaubnis zum Fracking einklagen. Die Liste an Beispielen ließe sich beliebig fortsetzen.

Deshalb hat DIE LINKE bundesweit schon über 18.000 Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA gesammelt und wird am 18. April in Rosenheim, aber auch in vielen anderen Städten auf der Straße gegen TTIP und Co. Flagge zeigen.

 

Jokisch stellt Antrag gegen die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA im Stadtrat

stop-ttipInvestorenschutz, Zwangsprivatisierungen kommunaler Betriebe, Absenkungen von Sozial- und Umweltstandards – das soll es weder in Wasserburg noch sonst wo in Europa geben. Deshalb stellt Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste, einen Antrag an den Stadtrat, in dem Wasserburg das Europäische Parlament auffordert, den geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA nicht zuzustimmen. Außerdem wird die EU-Kommission aufgefordert, das Mandat über die Verhandlungen offen zu legen und über den Verhandlungsprozess regelmäßig zu berichten.

Sophia Jokisch erklärt dazu: „Die gerade hinter verschlossenen Türen verhandelten Freihandelsabkommen CETA, TTIP und TISA bringen für die europäische Wirtschaft kaum messbare Vorteile. Sie gefährden aber die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und die höheren europäische Standards bei Umwelt- und Verbraucherschutz.

Außerdem erleben wir gerade die ersten Auswirkungen schon geschlossener Investitionsschutzvereinbarungen zwischen Staaten und Konzernen. Unternehmen haben Kanada und El Salvador vor Schiedsgerichten auf Strafzahlungen in Milliardenhöhe verklagt, weil diese auf die Durchsetzung ihrer Umweltschutzvorschriften drängten.

Die Freihandelsabkommen bedeuten für mich also eine enorme Einschränkung demokratischer Rechte und sozialer Standards sowie der staatlicher Souveränität und der deutschen Gerichtsbarkeit. Diese massiven Einschränkungen werden auch in Wasserburg zu spüren sein. Deshalb fordere ich den Wasserburger Stadtrat auf, meinem Antrag zuzustimmen und die Freihandelsabkommen abzulehnen.

Zum Download:

TTIP-Antrag

 

Linke Liste Wasserburg: zum Frauentag einfach mal Danke sagen!

Img_0982-kleinDie Linke Liste erklärt sich solidarisch mit den meist weiblichen Beschäftigten in der Gastronomie. Diese müssen auch am Sonntag arbeiten, um ihren Mitmenschen etwas Gutes zu tun; selbst an einem Tag, der eigentlich den Frauen gehören sollte: dem Internationalen Frauentag. Dafür wollte die Linke Liste mit dem Überreichen einer Rose an Beschäftigte in den Cafés der Wasserburger Altstadt einfach mal DANKE sagen!

Sophia Jokisch, Stadträtin der Linken Liste erklärt dazu: „Seit nun schon mehr als 100 Jahren gibt es den Internationalen Frauentag. Doch Frauen sind gesellschaftlich immer noch oft benachteiligt. Sie haben beispielsweise mit Rollenklischees zu kämpfen, müssen Familie und Job unter einen Hut bringen, was in der Gastronomie mit Nacht- und Wochenendarbeit sowie vielen Überstunden noch schwerer ist, oder finden sich häufig in schlecht bezahlten Berufen wieder.“

„Der durchschnittliche Abstand zwischen den Gehältern von Frauen und Männern beträgt immer noch 22 Prozent. Das heißt, das Frauen drei Monate länger arbeiten müssen, um auf das gleiche Einkommen wie Männer zu kommen. DIE LINKE setzt sich deshalb für mehr Chancengleichheit und für ein Ende der Lohndiskriminierung ein,“ so Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN in Wasserburg.

 

Es geschah in der Perla di Calabria – eine Lesung mit und über den roten Max

Img_0955-kleinEin spannender Abend quer durch die Geschichte der Linken von Altötting über Waldkraiburg nach München und von der DPK über den Arbeiterbund bis hin zur Partei DIE LINKE. Max Brym hat in seinem politischen Wirken schon viel erlebt und konnte bei der Lesung seines Buches: „Es begann in Altötting am Donnerstagabend in der Perla di Calabria vor knapp 20 Zuhörerinnen und Zuhörern viele politische Geschehnisse der 70iger und 80iger Jahre anschaulich darstellen.

Höhepunkte unter anderem waren die Berichte über sein Studium in Ost-Berlin, sein Wirken in linken Gruppen und Parteien in der Region und die Herausgabe des roten Landboten. Er verstand es außerdem Geschehnisse mit der Erzählung amüsanter Geschichten zu würzen, so dass es für alle Beteiligten sowohl ein interessante als auch unterhaltsame Veranstaltung war.
Wasserburg, 06.03.2015

 

Sophia Jokisch stimmt gegen die 20 prozentige Erhöhung der Badria-Preise

Sophia Jokisch stimmte in der gestrigen Stadtratssitzung als einzige Stadträtin gegen die Erhöhung der Eintrittspreise des Badrias.
Sophia Jokisch erklärt dazu: „Ich möchte, dass das Badria auch weiterhin für viele Wasserburgerinnen und Wasserburger ein attraktives Bad darstellt. Dazu gehören für mich auch bezahlbare Eintrittspreise. Preiserhöhungen von durchschnittlich 20 Prozent finde ich unverhältnismäßig. Die Linke Liste wird sich dafür einsetzen, dass diese Erhöhung wieder zurückgenommen wird.“

 

Die Linke Liste wandert nach Elmau

Am Sonntag den 15.02.2015 wanderten Mitglieder der Linke Liste mit rund 30 anderen G7-AktivistInnen von Klais zum Elmauer Schloss, dem Austragungsort des G7-Gipfels.

Bei schönstem Wetter sollte schon mal der Ort in Augenschein genommen werden, an dem Anfang Juni die Regierungschefs der G7-Staaten zusammenkommen werden.

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