Rüstungsexporte verbieten – Rüstungsindustrie konvertieren

 

antikriegstag-muenchen-wZum Antikriegstag am 1. September erklärt Christian Peiker, Ortsvorsitzender der LINKEN in Wasserburg: „Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen der 2. Weltkrieg, der die ganze Welt mit Gewalt und Schrecken überzog. 60 Millionen Tote und die Morde von Millionen Menschen in den Vernichtungslagern waren das Ergebnis des Grauens. Vor allem deshalb ist der 1. September heute ein zentraler Tag des Mahnens und Erinnernd. Kriege, damals wie heute, kommen nicht über uns, sondern Kriege werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben, allzu oft mit Waffen, die bei uns in Bayern hergestellt werden.

In Zusammenarbeit mit Friedensinitiativen und Gewerkschaften rufen wir zum Umdenken auf. Wir fordern die Umstellung der Waffenproduktion auf zivile Güter. Vor allem der Export von Waffen führt immer wieder zu Konflikten und neuen Kriegen. Die Heimat und die Lebensgrundlage vieler Millionen Menschen werden dadurch zerstört. Dies zwingt die Menschen zur Flucht. Sie suchen bei uns, wie in anderen westlichen Ländern, Zuflucht und Hilfe. Ihnen diese Hilfe zu gewähren ist ein Gebot der Menschlichkeit. Doch Europa schottet sich ab. Europa versucht durch Grenzzäune, Mauern und die Flüchtlingsabwehr-Armee Frontex diese Flüchtlinge fernzuhalten. Die Menschen, die es trotz aller Gefahren und Schikanen zu uns schaffen und Asyl beantragen, müssen zum Teil entwürdigende Prozeduren in überfüllten Unterkünften über sich ergehen lassen. Die rechte Stimmungsmache, die durch das von der CSU geplante „Bayerische Ausgrenzungsgesetz“ salonfähig gemacht wird, befeuert die Angriffe des rechten Mobs auf Flüchtlings-Unterkünfte.

DIE LINKE. Wasserburg ruft deshalb zur Teilnahme an der Kundgebung „Rüstungsexporte verbieten! Rüstungsindustrie konvertieren!“ am 1. September um 13.00 Uhr vor der Waffenschmiede Krauss-Maffei-Wegmann in München / Allach auf.

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus; diese Losung ist heute so aktuell wie eh und je!“

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